Kinder an die Macht?

Brauchen wir ein Kinder – und Jugendparlament? Die Jugendlichen der Gemeinde haben zusammen mit der SPD einen entsprechenden Antrag in die Gemeindevertretung gebracht und ja, wir benötigen eine Mitwirkung der nächsten Generation, mehr denn je.

Kinder – und Jugendpartizipation sollte ein gelebter und ernstgenommener Faktor in der Gemeinde sein. Partizipation ist ein wichtiger Prozess, um aus den jungen Menschen verantwortungsvolle Bürger zu machen, die unsere Wertegemeinschaft als gesellschaftliches hohes Gut ansehen. Beteiligung heißt immer, sich in altersangemessener Weise mit Dingen zu beschäftigen, die Auswirkungen auf das eigene Leben haben. Beteiligung bedeutet aber auch, für sich und sein Handeln Verantwortung zu übernehmen.

Geben wir ihnen die Chance!
Und geben wir uns die Chance dieses Verantwortungsbewusstsein der jungen Menschen in der Gemeinde zu schärfen. In Zeiten von Politikdistanz, Wahlabstinenz und fehlenden Vertrauen der jüngeren Generation in die etablierten Strukturen, ist es umso wichtiger, Vertrauen zu geben und zu schaffen. Das effektivste Instrument dafür, ist die Einbindung der Jugendlichen in ihr kommunale Lebensumfeld. Sie bei Entscheidungen über ihren Lebensraum mitwirken zu lassen, sie ernst zu nehmen und ihnen somit auch die Möglichkeit zu geben einen anderen differenzierte und kosmopolitischen Blick auf unsere Welt zu leben, Zusammenhänge erkennen zu können und selbständig zu entscheiden.

All das - nicht mehr, aber auch nicht weniger sollte bei der Institutionalisierung der Kinder – und Jugendbeteiligung unser Anspruch sein.

Assol Urrutia-Grothe
Vorstandsmitglied SPD Wandlitz
Ortsbeiratsmitglied Wandlitz

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