Kungelrunden in Wandlitz ?

In den letzten Monaten lädt unser Bürgermeister und seine Verwaltung verschiedene Gemeindevertreter öfter zu Informationsrunden ein.

Ist das Kungellei?


Wir, die gewählten Mandatsträger, sind der demokratische Weg der Mitbestimmung von Wandlitzern an dem Geschehen in unserer Heimat, an der Entwicklung in Wandlitz.

Der Bürgermeister sucht das frühzeitige Gespräch mit den Gemeindevertretern, um ein Gefühl zu bekommen, welche Richtung die richtige, machbare sein kann.... 

So verstehe ich zumindest diese Einladungen! 

Was ist schlecht daran, im Vorfeld, also bevor Resourcen der Verwaltung verschwendet werden, zu eruieren ob die eine oder andere Entwicklung/ Baumaßnahme auch orteilbezogen akzeptabel ist?

Genauso stelle ich mir die Meinungsfindung an unserer Basis vor. 

Am Anfang gibt es oft Ideen, welche diskutiert werden können, bevor Kosten entstehen und Planungsmittel verbrannt werden...., was ist daran anrüchig ?

Warum ist das Einbeziehen von Mandatsträgern in die Vorbereitung von Verwaltungsaktionen /-handeln Kungelei?

Diskussionen sind natürlich produktiver, aus meiner persönlichen Erfahrung auch zielführender, wenn max. 5-10 Personen an einem Tisch, oder in einem offenen Kreis unter freiem Himmel, Meinungen austauschen, ohne steife Versammlungsregularien.

Es gab Zeiten in unsere Kommune, wo der Ruf nach mehr Transparenz im Verwaltungshandeln laut wurde. 

Das Einbeziehen der Ausschüsse durch deren Vorsitz, der Ortsbeiräte durch die Ortsvorsteher ist nach meinem persönlichen Empfinden Basisdemokratie und kein Geheimbund .

Die Gestaltung in den Ortsteilen mit Text- oder regulären Bebauungsplänen auch mit Satzungen sind gewältige Aufgaben, das Schaffen von bezahlbaren Wohnraum, nicht nur durch die Gemeinde, Schulwegsicherung, Kinderbetreuung und Bildung sind großen Themen.

Wir sollten versuchen vom reagieren zum agieren überzugehen, dann „kommen die Investoren nicht über uns“.

Lassen sie uns gemeinsam Wandlitz leben, entwickeln, Probleme angehen, die Infrastruktur fitter machen!

Stellen wir uns den zukünfltichen Herausforderungen!

Bringen Sie sich bitte liebe Wandlitzer, ob alt, jung, zugezogen oder hier aufgewachsen, sachlich und konstruktiv mit ein! 

Die Ortsbeiräte, Ausschüsse und auch die Gemeindevertreterversammlungen sind öffentlich!

Ich freue mich auf Ihre Anregungen ; 

Uwe Liebehenschel
Vorsitzender der Gemeindevertretung


Ich teile die Auffassung von Herrn Bergner nicht, weil für komplizierte Sachverhalte ich schon Erklärungen durch die Verwaltung wünsche, um Vorgänge besser verstehen zu können. Das beste Beispiel war die Sitzung zum Sportplatz Basdorf in der Vertreter des Fussballvereins, der Grundschule, des Ortsbeirates und der Verwaltung über Ideen der Verwaltung sprachen. Dabei wurden keinerlei Festlegungen getroffen, sondern Standpunkte und Meinungen ausgetauscht. Arbeitsstände wurden vorgestellt, um eine ungestörte Meinungsbildung zu ermöglichen.

Für mich war und ist das der richtige Weg zu sachlicher Abwägung bei komplizierten Sachverhalten.

Damit ist doch das transparente öffentliche Verfahren nicht unterbunden, weil die Gremien alle eingebunden werden.
Monika Braune
Gemeindevertreterin
Mitglied von BVB / FREIE WÄHLER

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