Zerstörung der Lebensräume

Sehr geehrter Damen und Herren,

ich wende mich heute mit einem Anliegen an Sie, dass uns sehr am Herzen liegt. Wir bewohnen seit über 30 Jahren in Schönwalde/ Wandlitz, Birkenhain ein Grundstück direkt am Wald. Leider mussten wir zusehen, wie in den letzten Jahren hier viele neue Häuser, auf engstem Raum, gebaut wurden und Wald und Brachflächen verschwanden. Die meisten Gärten besitzen etwas Rasen, Kiesgärten und zubetonierte Flächen, sodass hier keine Rückzugsorte für die heimische Tierwelt vorhanden sind.

Wir haben hinter unserem Grundstück ein „Miniwaldstück“ - 650 m2 gekauft, um hier zumindest etwas Natur zu erhalten. Leider wurden nun auf der angrenzenden Fläche fast alle Bäume und das gesamte Unterholz gerodet. Im Flächennutzungsplan wurde die Fläche als Grünfläche ausgewiesen. Vorerst soll ein Kleingarten mit Laube entstehen. Müssten deshalb fast alle Bäume entfernt werden? Werden hier auch bald noch Häuser gebaut. In Schönwalde sind in den letzten Jahren viele vorhandenen alten Buchen und Eichenbestände verschwunden. Brachflächen, Wald und die Wiese wurden bebaut. Wir haben beobachtet, dass Vögel, wie Nachtigall, Sprosser und Zaunkönig fast ganz verschwunden sind. Unsere 3 Amselnester im Garten wurden von Katzen ausgeraubt, die es nun hier in großer Zahl gibt. Ebenso haben sich Waschbären massiv vermehrt. Es gibt hier einen alten Bunker, in dem Fledermäuse leben, jedoch sehe ich in letzter Zeit kaum noch welche in der Dämmerung umherfliegen.

Dürfen wir hier den Lebensraum dieser und anderer Tiere zerstören?

Mit freundlichen Grüßen

- Helga Salzmann

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