4.500 Euro Spende für den “Wünschewagen” aus Wandlitz

Er erfüllt letzte Herzenswünsche sterbenskranker Menschen. 

Gestartet im Jahr 2016 versucht das Team des Wünschewagens Fahrten zu den letzten Sehnsuchtsorten seiner Fahrgästen zu realisieren: ein Tag am Meer, Konzertbesuche oder ein letztes Wiedersehen mit den Enkelkindern. Die Initiative des Arbeiter-Samariter-Bundes in Brandenburg ist in den letzten Jahren stark gewachsen und finanziert sich ausschließlich aus Spenden. 

Der Stolzenhagener Thomas Hermann unterstützte den „Wünschewagen“ nun am 29. Juli mit insgesamt 4.500 Euro. Seiner Meinung nach gehört diese Art der Begleitung auf dem letzten Lebensweg deutlich gefördert. 
„Es ist ein tolles Projekt. Die Erfüllung von Träumen, die manche Menschen vielleicht schon ihr ganzes Leben lang mit sich tragen. Würde außer den Spenden eine gezielte Förderung erfolgen, könnte man das Engagement noch weiter ausbauen.“

Eine Einschätzung, die auch Cindy Schönknecht teilt. Sie ist Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim ASB Landesverband Brandenburg.

„Wir wollen mit dem Projekt schöne Momente schenken und eine Botschaft senden. Menschen an ihrem Lebensende haben noch immer Wünsche oder möchten noch einmal etwas Besonderes erleben. Erlebnisse, die ohne Hilfe nicht mehr möglich wären. Das Thema Sterben ist in der Gesellschaft noch oft ein Tabu - auch hierfür möchten wir einen Beitrag leisten.
Bis das soweit ist, ist der „Wünschewagen“ daher weiter auf Spender angewiesen. Und auch hierzu hatte Thomas Hermann eine weitere gute Nachricht. Während der Scheckübergabe kündigte er an, bei seinem Arbeitgeber, der Concordia Versicherungen für eine Unterstützung des Projektes zu werben. 

Und Thomas Herrmann ließ seinen Worten Taten folgen. Wie uns vor Redaktionsschluss mitgeteilt wurde, hat sich die Concordia Versicherungen nach seinem persönlichen Einsatz bereit erklärt, von nun an jedes Jahr 1.500 Euro für den Wünschewagen in ihre Etatplanung aufzunehmen.