„Goldbecks Wenden“ füllte eine große Leere

Eine Pressemitteilung der Buchhandlung Wandlitz

Am 18. Juni war es endlich soweit. Wir setzten der Zwangspause ein Ende und mit den Worten “EINER MUSS JA ANFANGEN“ holten wir die Kultur zurück nach Wandlitz. Große Worte, mulmiges Gefühl. Geht auch alles gut oder werden wir der nächste Coronaausbreitungsort? 

Es ist alles gut gegangen und so konnten 20 Zuhörer mit gebührendem Abstand dem Autor Thomas Steinke bei seiner Buchpremiere zu „Goldbecks Wenden“ lauschen und debattieren. Fazit des Abends: Endlich ein Buch mit Format und Inhalt und ein Buch, dass sich nicht so wegliest, sondern viel zum Nachsinnen über sein eigenes Leben und Entscheiden animiert. 

Es zeigte sich, dass Herr Steinke nicht nur Drehbücher und Romane schreiben kann, sondern auch unterhaltsam auf die meist vorwitzigen Kommentare der Buchladeninhaberin reagieren konnte. Was dem manchmal „spröden“ Inhalt (Zitat des Autors) ein  kurzweiliges Vergnügen entgegensetzte. 
Wir hatten jedenfalls Spaß und gingen lächelnd in den warmen Sommerabend hinaus. Normalität weiß man eben erst zu schätzen, wenn sie, wenn auch nur kurzzeitig, entflohen ist.

Eine Frage konnte jedoch an dem Abend nicht geklärt werden und bleibt zurück: welche Erzählform für das Buch eigentlich gewählt wurde…lesen sie selbst und bilden sich ihre eigene Meinung. Der Buchtipp für lange Sommerabende und tiefsinnige Gespräche. 

Melanie Brauchler
Buchhandlung Wandlitz- Wir leben Bücher