Vorstellung - Katja Dentzer

Sie ist diplomierte Politologin, hat für den Bundesparteivorstand der SPD gearbeitet, 69 Länder bereist und ist seit dieser Legislaturperiode stellvertretende Ortsvorsteherin in Stolzenhagen. Wir stellen vor: 
Katja Dentzer

Als Katja Dentzer im Jahr 2002 die Bühne vor dem Brandenburger Tor für die Rede des damaligen Bundeskanzlerkandidaten Gerhard Schröder vorbereitete, ahnte Sie noch nicht, wohin sie Ihre politische Reise mehr als ein Jahrzehnt später führen sollte. Aufgewachsen in Halle an der Saale, verschlug es Katja nach Ihrem Abschluss an der Martin-Luther-Universität als diplomierte Politikwissenschaftlerin nach Berlin. Schon frühzeitig engagierte sie sich in der Gesellschaft, schrieb als parteilose Presseverantwortliche unter anderem Reden für Franz Müntefering oder Alexander Dobrindt; vereinnahmen ließ sie sich nicht, doch sich zu engagieren hat sie sich entschlossen. Und das praktiziert sie frei und unvoreingenommen bis heute. 

Als stellvertretende Ortsvorsteherin in Stolzenhagen hat Sie stets ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Bürgerinnen und Bürger und lässt sich auf deren konstruktive Kritik ein. Geradeheraus und nicht verklausuliert tritt sie für ihre Belange ein, immer bemüht, kleine Verbesserungen für Ihren Ortsteil und die Gemeinde dort zu erwirken, wo es möglich ist. Ihre erste Ortsbeiratssitzung hat Sie am 7. November stellvertretend für Jürgen Krajewski bereits geleitet. Dass seit dieser Legislaturperiode Vertreter der Verwaltung den Sitzungen beiwohnen, hält Katja für eine sehr positive Entwicklung. Nicht nur werden  ein umfangreiches Protokoll geführt und die Ergebnisse festgehalten, sondern fortan können Anfragen der Einwohnerinnen und Einwohner ungefiltert an die Verwaltung herangetragen werden und Probleme schneller gelöst werden. 

„Ich möchte die Lebensqualität aller Wandlitzerinnen  und Wandlitzer verbessern.“

Überhaupt nach Wandlitz gekommen ist Katja im Jahr 2011 hauptsächlich wegen der guten Bildungsmöglichkeiten für ihren Sohn. Der Schulstandort in unserer Gemeinde, gepaart mit dem ruhigen, ländlichen Charakter, gaben den entscheidenden Ausschlag. Die Bewahrung dieses Charakters der Orte ist ihr auch heute, 8 Jahre später, noch ein Anliegen. Im Rahmen Ihres Engagements in Wandlitz ist es ihr wichtig, ein besonderes Augenmerk auf die zunehmende Verstädterung zu legen. Sie wünscht sich, dass sich nicht nur die Bürgerinnen und Bürger,  sondern auch die Mitglieder der Gremien die Erhaltung der ‚grünen Seele‘ noch mehr auf die Fahne schrieben: Nicht jede Hecke in Stolzenhagen muss gerade geschnitten, nicht jede Straße muß asphaltiert werden. Klar ist natürlich, dass die nötigen Infrastrukturmaßnahmen durchgeführt werden müssen – insbesondere die Einrichtung einer Buslinie, die nicht nur die Schulkinder auch außerhalb der Schulzeit von A nach B bringen könnte, ist ihr ein Besonderes und nachvollziehbares Anliegen. 

Als Geschäftsführerin einer Apotheke spürt auch sie den  Fachkräftemangel. Mehr als 80 Bewerbungsgespräche hat Sie in den letzten Wochen hinter sich gebracht, ohne einen passenden Mitarbeiter zu  finden. Eine Erfahrung, die ihr bei ihrer Arbeit als sachkundige Einwohnerin im Ausschuss für Bildung, Jugend, Kitas und Sport hilfreich ist. Das Ehrenamt, den Beruf und die Freizeit unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer einfach, doch lässt sich Katja davon nicht unterkriegen. „Die Ergebnisse unseres Schaffens definieren uns zu einem großen Teil. Und bis man die Resultate für all die Dinge sieht, für die man sich einsetzt, vergehen in der Politik mitunter etliche Jahre. Daher möchte ich mich auch in Zukunft für unsere Gemeinde engagieren und die Lebensqualität aller Wandlitzerinnen und Wandlitzer verbessern“. 

Wenn Sie mal nicht für die Belange der Wandlitzer eintritt, zieht es Katja zum Tanzen. Im Stolzenhager Ballhaus bewegt sie sich gerne mit ihrem Mann  im Ryhthmus des Latein und Standard zu den Klängen. Und Reisen, die Welt erfahren:  Mit Ihrer Familie hat Sie inzwischen 69 verschiedene Länder besucht. „Die Welt angucken“, das möchte sie „neues Essen kennenlernen, fremde Kleidung sehen, ja sogar Gerüche erleben.“ All das sind Dinge, die dafür sorgen, dass Katja ein breiteres Verständnis für andere Kulturen entwickelt hat.