Offener Brief an die Gemeindevertreter der Gemeinde Wandlitz - .17.04.2021

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen!

Mein Eindruck ist, dass die politische Kultur in unserer Gemeinde, sich in eine Richtung entwickelt, die unserem Gemeinwesen nicht mehr zuträglich ist.
Ereignisse des Tagesgeschehens, von erhöhter Aufmerksamkeit, werden dazu benutzt, Verantwortungs- oder Amtsträger in Misskredit zu bringen.
Dabei wird der Boden der Tatsachen oftmals verlassen oder mit Halbwahrheiten gearbeitet.
Bei anderen Gelegenheiten werden Probleme überspitzt dargestellt und populistisch genutzt.
Aktuell am Beispiel der Schönwalder Feuerwehr war zu beobachten, dass es manchem
„ Autoren“ eher darum ging, Chancen zu nutzen, eine Attacke gegen einen „Ungeliebten“ zu reiten.
Die Beratungen der Gremien der Gemeindevertretung, insbesondere die Gemeindevertretersitzungen, werden zunehmend als „ Bühne „ selbstdarstellerischer Ambitionen missbraucht. Auch im Hinblick auf das enge Zeitbudget der Versammlungen, ist das unerträglich geworden. 

Liebe Kolleginnen und Kollegen !!

Verlassen wir doch bitte diesen unsäglichen Pfad des Gegeneinander und schmieden wir eine „ Allianz der Vernunft „
Unsere Mitbürger haben uns mit ihren Stimmen ihr Vertrauen ausgesprochen und sie haben ein Recht, auf unser Wirken, allein für das Gemeinwohl. 
In seinem neusten Büchlein „ Jeder Mensch „ hat Ferdinand von Schirach einen Vorstoß zur Erweiterung der Charta der Europäischen Grundrechte initiiert.
In einem der von ihm vorgeschlagenen neuen Artikel wird ein Recht auf die Wahrhaftigkeit der Aussagen politischer Amtsträger gefordert.

Ein solches Recht wäre dann einklagbar. ( wenn ein Politiker öffentlich die Unwahrheit sagt, könnte er dafür belangt werden )
Also leite ich davon ab, dass bei Realisierung der Vorschläge des Herrn Schirach, Die von mir eingangs angemahnten „schräg oder quer laufenden „Attacken schwerwiegende Folgen für die „ Autoren „ haben könnte. Gern auch auf kommunaler Ebene.
Also nochmals ! 

Was ist der Auftrag, den uns die Bürger gegeben haben ?

Nicht Parteiengezänk; Rechthaberei und persönlicher Hass, sondern die Organisation und Bewahrung eines, den Möglichkeiten entsprechenden vernünftigen Miteinander.

Peter Liebehenschel

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