Zu “Depression im Jugendalter”

Nachdem sich Herr Krüger in seinen letzten Beiträgen irgendwo zwischen ideologischer Träumerei und objektiv falschen Information aufgehalten hat bin ich sehr erfreut zu sehen, dass hinter dieser Meinungsmache ein doch reflektierender Geist zu stecken scheint. 

Wenn Herr Krüger schreibt, dass er womöglich zu der Art Menschen gehört, die mit dem aktuellen System nicht klarkommen ist das meiner Ansicht nach weniger eine Kritik an dem System - dem schließlich Millionen und Milliarden Menschen auf der Erde folgen ohne, dass Sie deswegen in irgendeiner Form beeinträchtig wären- sondern ein persönlich fehlendes Einordnungsvermögen von Herr Krüger. So traurig und bezeichnend der von Ihm verfasste Artikel des eigentlich sehr wichtigen Themas über Depression im Jugendalter ist, daraus abzuleiten, dass es eine Systemschuld gäbe anstelle der Idee nachzugehen WARUM man denn nicht mit diesem klarkommt, wenn es doch der überwiegende Anteil der anderen tut, ist die falsche Richtung. Letzten Endes muss man sich die Frag stelen, welche Aufbringung von Energie und Kraft ist vielversprechender: Ein ankämpfen gegen Windmühlen in einer immerwährenden Systemkritik, während man sich mehr und mehr abgehängt fühlt oder aber das Konzentrieren auf sich selbst als Individuum, indem man seine Kraft und Energie zur Verbesserung der eigenen Person verwendet - sodass einem ein wie auch immer geartetes System nicht mehr tangieren kann. 
- Holger Scholle

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