Ho, ho, ho - ja ist denn heut´ schon Weihnachten?

Jedes Jahr kommen mehr Besucherinnen und Besucher, ein klares Zeichen, der Bernauer Weihnachtsmarkt erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit. 

Auch wenn im letzten Jahr coronabedingt keine Buden und Stände weihnachtliche Stimmung und den Duft vieler Leckereien verbreiten konnten, haben wir alle noch die dralle Enge der Vorjahre in Erinnerung. Die Bürgermeisterstraße und der Marktplatz waren fast schon übervoll. Zugleich erinnern sich viele Bernauerinnen und Bernauer sowie unsere Gäste aus dem ganzen Umland gerne an die festlich illuminierte Stadtmauer. Den beleuchteten Stadtmauerweg entlangzuschlendern, war in schwierigen Zeiten Ablenkung und Moment der Freude.

Weihnachten in Bernau - Das Gute noch etwas besser machen! Wir wollen die positive Erfahrung der Stadtmauerbeleuchtung nutzen und dies zur Basis der Weiterentwicklung des Bernauer Weihnachtsmarktes machen. Wir schaffen Ruhe und Entspannung im Umfeld des Marktplatzes und lassen seine festliche Beleuchtung wirken. Dafür finden Rummel und Fahrgeschäfte ihren Platz im Stadtpark. Das dies funktioniert erleben wir beim Hussitenfest seit langer Zeit, auch bei schlechterem Wetter. 
Der Kirchplatz und die Flächen am Mühlentor sind gute Orte, um Buden, Stände und andere festliche Angebote zu präsentieren. Auch auf dem Platz am Steintor, der zugleich eine Bühne aufnehmen kann, ist dies möglich. Damit korrespondiert, dass entlang des nördlichen Stadtmauerweges ab der Kreuzung Klementstraße/Berliner Straße bis zum Elysium weitere Stände und Buden Essen und Getränke sowie weihnachtliche Geschenke anbieten. So entzerren wir die Besucherströme und laden zugleich zum Flanieren an der Stadtmauer ein. Auch fällt der Weg zum nahegelegenen Parkhaus der Stadtwerke nicht schwer. Mehr Abstand ohne Distanz kann für alle den Besuch auf dem Bernauer Weihnachtsmarkt zu einem neuen Erlebnis werden lassen.

Neben einer entspannten Atmosphäre durch mehr Raum wollen wir auch die Umweltbilanz des Bernauer Weihnachtsmarktes verbessern. Die Mehrwegpfandbecher der BeSt haben ihre Feuerprobe bei den letzten Bernauer Lokaltouren bestanden. Deutlicher weniger Müll und eine hohe Akzeptanz bei den Besuchern sprechen für sich. Für die Ausgabe von Kaltgetränken sollen diese auf dem Weihnachtsmarkt anstelle von Einwegbechern genutzt werden. Für warme Getränke wie Tee, Kaffee, Kakao, Punsch oder Glühwein wollen wir auch ein einheitliches Mehrwegkonzept einführen. Dazu sollen durch die Stadt als Marktbetreiber entsprechende Regeln gesetzt und die Einführung durch die Bereitstellung der entsprechenden Bernauer-Weihnachtsmarkt-Tassen und der Servicelogistik gefördert werden. Der aufgeschäumte Kunststoffbecher hat auf dem Bernauer Weihnachtsmarkt kein Zuhause mehr.

Und wer soll das bezahlen? Die Finanzierung kann aus den Mitteln für die Durchführung des Marktes, ersparten Aufwendungen wegen des Wegfalls anderer städtischer Veranstaltungen und Empfänge und Mitteln der Deckungsreserve sowie auch einer Kostenbeteiligung der Anbieter erfolgen.

Wir freuen uns auf einen neuen Weihnachtsmarkt 2021 mit neuer Bernauer Glühweintasse gemeinsam mit Ihnen, den Bernauerinnen und Bernauern.

In diesen schwierigen Zeiten bleiben Sie bitte gesund.
Herzlichst,
Ihre CDU-SVV-Fraktion Bernau

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