Umgang mit Schönwalder Ortswehrführung verkommt zur unendlichen Geschichte

Mit wachem Interesse beobachteten unsere Bürger in der Gemeinde Wandlitz, wie es mit der Führung der Freiwilligen Feuerwehr Schönwalde nun weitergehen würde und hofften, daß die Angelegenheit besonnen und klug und vor allem mit angemessenen Mitteln zum Abschluß gebracht werde, damit wieder Ruhe und Frieden einkehren mögen.

Weit gefehlt! Mit drakonischen Maßnahmen der Amtsenthebung wurde die Schönwalder Feuerwehr ein zweites Mal ihrer bewährten und allseits geachteten Führung beraubt!

Dies wurde von der Gemeindewehrführerin Anke Müller angeordnet, getragen von Bürgermeister Borchert in seiner Verantwortung als der Hauptverwaltungsbeamte!

Unfaßbar ist, daß die Kameraden der Schönwalder Feuerwehr weder durch Frau Müller noch Herrn Borchert über diesen Vorgang in Kenntnis gesetzt wurden. Sie erfuhren es aus der Presse. Das ist nicht nur stillos, sondern ein Kernversagen im Amt!
Von klaren Führungsstrukturen hängen im Einsatz mitunter Menschenleben ab.
Und hier hat sich nun Frau Müller selbst an die Stelle der von ihr komplett „abgesägten“ Ortswehrführung gesetzt…
Beratungsresistent und distanzlos ließ/läßt der Bürgermeister sie gewähren.

Obwohl „alle Zeit der Welt“ gegeben war, mußten diese Maßnahmen offenbar noch unbedingt vor Ostern erfolgen. Damit wurden Familien und in Grunde genommen ein ganzes Dorf gedemütigt! Warum konnten nicht die Erkenntnisse des eigens eingerichteten (Untersuchungs-)Ausschusses 7 abgewartet werden?

Hiermit distanziere ich mich öffentlich als gewählter Gemeindevertreter persönlich von den Disziplinarmaßnahmen der Gemeinde Wandlitz gegen die Ortswehrführung der Freiwilligen Feuerwehr Schönwalde!

Auch dieses Vorgehen halte ich - wie schon die vorangegangenen Suspendierungen - nicht nur für unprofessionell und dilettantisch, sondern auch für rechtswidrig.

Von Verfassungsrang (Art. 20 Grundgesetz) ist bei jeglichem Handeln der Verwaltung immer der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, der hier erneut grob mißachtet worden sein dürfte.

Mit diesem eklatanten Mißgriff wurden nicht nur erfahrene, bewährte und hoch anerkannte Feuerwehrführer getroffen, sondern die Feuerwehr der gesamten Gemeinde und das Ehrenamt schlechthin.

Objektiv ist die Einsatzbereitschaft/-fähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr Schönwalde durch die getroffenen Maßnahmen gegen die Wehrführung zurückgesetzt und damit auch der Brandschutz in Schönwalde.

Die Feuerwehren untereinander hatten und haben keine Probleme der Zusammenarbeit. Die Spaltung erfolgt von oben herab! Es geschieht hier nichts Zufälliges. Wer hat den ursprünglichen anonymen Brief verfaßt, bestellt oder sich zu eigen gemacht und damit dem Anonymus den größten Erfolg verschafft?

Vollzieht sich jetzt genau das, was von Anfang an bezweckt war?

Norbert Bury / Basdorf

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