Sportstadt Bernau - Gemeinsame Anträge für eine sportbetonte Grundschule und einen Bolzplatz für Ladeburg

Ein Beitrag der CDU Bernau

Wir wollen, dass Bernau eine sportbetonte Grundschule erhält. Einen entsprechenden Antrag für die kommende SVV hat CDU-Fraktionschef Othmar Nickel initiiert. Die neu zu errichtende Grundschule an der Schwanebecker Chaussee soll einen sportbetonten Schwerpunkt erhalten. Das bedeutet, schon beim Schulneubau und den zugehörigen Sportanlagen vorausschauend zu planen. Die Stadt als Schulträger, das Schulamt und die überregional agierenden Sportvereine unserer Stadt sollen eng für die  Sportförderung talentierter Kinder zusammenarbeiten; vernetzt durch den Sportkoordinator.

Bernau hat sich in den letzten Jahrzehnten stark entwickelt. Zahlreiche neue Bürgerinnen und Bürgern haben in neuen Wohngebieten ihr zu Hause gefunden. Auch die soziale und wirtschaftliche Infrastruktur wurde weiterentwickelt. Kitas und Schulen werden erweitert, neu geplant und gebaut. All dies geschieht, um unseren Kindern einen bestmöglichen Start in die Zukunft zu sichern. Unsere Kinder sollen sich gut entwickeln und ihre Talente entfalten können. Diese Talente auf sportlichem Gebiet sehr frühzeitig zu erkennen und zu fördern, wollen die Einreicher um Othmar Nickel und Jan Heide mit diesem Antrag noch besser ermöglichen. Dies soll in der neu gegründeten Grundschule im Wohngebiet Schwanebecker Chaussee nach dem Vorbild von bereits bestehenden sportbetonten Grundschulen in Berlin bzw. Brandenburg geschehen.

Dabei soll neben der notwendigen Zusammenarbeit des Schulträgers mit dem Staatlichen Schulamt bei der zielgerichteten Lehrpersonalauswahl, vor allem bei der Planung und beim Bau auf die für eine sportbetonte Schule notwendige Einrichtung der Sporthalle und der Außensportflächen geachtet werden. Die in unserer Stadt überregional erfolgreichen Sportvereine sind in den Prozess unbedingt mit einzubeziehen und sollen in Zukunft auch bei einem entsprechenden Schulbetrieb mit einbezogen werden.

Hierzu meint Othmar Nickel, auch Schuldirektor in Bernau: „Ich freue mich, dass bei diesem wichtigen Thema eine fraktionsübergreifende Zusammenarbeit für eine positive Entwicklung unserer Stadt möglich ist. Kinder und Jugendliche werden durch den Sport an eine gesunde und aktive Lebensweise herangeführt, lernen sich und ihren Körper besser kennen und stärken ihre sozialen Kompetenzen. Durch die Förderung der sportlich talentierten Kinder und Jugendlichen entstehen gleichaltrige Vorbilder und die Motivation für alle anderen erhöht sich.“

Mit einem weiteren Antrag setzen wir uns dafür ein, dass Ladeburg einen öffentlichen Bolzplatz bekommt. Für den neuen Spielplatz an den Schäferpfühlen wollen wir ein Fußball- und Basketballkleinfeld planen und bauen lassen. Damit wird das generationengerechte und auch für Menschen mit Beeinträchtigungen geeignete Spiel- und Bewegungsangebot für weitere gemeinsame sportliche Aktivitäten sinnvoll ergänzt.

Möglich wird dies dank eines Beschlusses der Bernauer Stadtverordneten zum Ankauf einer größeren Fläche in unmittelbarer Nachbarschaft zum Wohngebiet „An den Schäferpfühlen“. Auf dieser Fläche soll der seit langem für diesen Bereich geforderte Spielplatz errichtet werden. Die Größe der Fläche und die Lage lassen es zu, in einer gemeinsamen Kleinfeldanlage dem Basketball, Streetball und dem Fußball für Freizeitkicker, Kinder und Jugendliche einen Platz zu geben. Deshalb soll durch die Stadtverwaltung bei der Planung und Gestaltung des Spielplatzes an den Schäferpfühlen ein Kleinfeldfußballkäfig vergleichbar der Anlage in Bernau-Süd hinter dem früheren Kaiser´s-Markt oder vergleichbar der Anlage in Bernau-Friedenstal hinter dem Kinder- und Jugendfreizeithaus „Konfetti“ vorgesehen werden. Neben einer festen, Vandalismus sicheren Umfriedung und festen Toren sollen auch Basketballkörbe jeweils über den Toren in dem Kleinfeld eingebaut werden. Der Bodenbelag sollte strapazierfähig, wartungsarm und leicht zu fegen sein sowie kein Problem damit haben, wenn mal eine Glasflasche mit einem isotonischen Kaltgetränk umkippt und darauf zerschellt. Die Anlage könnte eine Göße von ca. 12m x 20m haben.

Hierzu meint Daniel Sauer, Stadtverordneter und Mitglied im Ortsbeirat: „Ich freue mich, dass sich mehrere Fraktionen und Mitglieder des Ortsbeirates unserem Vorschlag anschließen konnten. Jetzt, wo die Gestaltung des neuen Spielplatzes an den Schäferpfühlen konkret wird, sollten wir die Chance für einen Bolzplatz nutzen. So kann aus dem neuen Spielplatz eine attraktive Sport- und Begegnungsstätte werden.“

Seitens der CDU Bernau hat sich seit längerem unser sachkundiger Einwohner im Stadtentwicklungsausschuss, Daniel Wendt, für die Weiterentwicklung des Wohnquartiers „An den Schäferpfühlen“ stark gemacht. Neben dem langjährigen Einsatz für den Spielplatz wurden erfolgreich Anträge für mehr Schulwegsicherheit und Fußgängerüberwege über und zusätzliche Parkmöglichkeiten entlang der Zepernicker Landstraße eingebracht.

Herzlichst, 
Ihre CDU Fraktion Bernau

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